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Titel des Werkes

: La Folie de Tristan

Werk-Nr - Jahr

: 7 - 1980

Hörmedien

: CD im Handel

Einzelheiten

: Musikalisches Mysterium für 4 Gesangssolisten, 3 Sprechstimmen, Kammerchor, Orchester und Jazzrockgruppe, Text von Marie de France, Joseph Bedier, Armin Schibler; französische Fassung von Daniel Reichel.

Orchester-Besetzung

: 3222/1110/Hf, Cemb, Kl, Schl/Str Orchester B: 3 Sax/E-Git, E-Bass, E-Orgel/Jazzschl.

Aufführungsdauer

: 70 Minuten
     

Text, gesungen/gesprochen:

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Noten-Bezugsnachweis

: Edition Kunzelmann
Strasse : Grütstrasse 28
PLZ/Ort : CH-8134 Adliswil

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Bestellung per Email

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Armin Schibler zum Werk

: Uraufführung: Festival de Montreux-Vevey am 15. Sept. 1980. Leitung: J.-M. Auberson. Auftragswerk von Radio Genf.

Die von verschiedenen Tristan-Versionen festgehaltene Rückkehr von Tristan an den Hof des Roi Marc, um als Narr verkleidet seiner Geliebten noch einmal für eine Nacht zu begegnen, bildet den Inhalt dieser multimedialen, für verschiedene Aufführungsrealitäten bestimmten Tristanvertonung. Der legendäre Haudlungsablauf wickelt sich, den direkten, im französischen Original belassenen Dialogen von Bedier folgend, als statische Bilderfolge ab. Darum herum rankt sich mein Text Das Unverlierbare, der die Liebesleidenschaft Tristans aus dem Historischen ins Heutige rückt. (Er ist in die Sprache des jeweiligen Aufführungsortes zu übertragen; Daniel Reiche! besorgte die franzö-sische Übersetzung.) Damit soll auch einer der „klassischen” musikalischen Darstellungsweise entfremdeten Hörerschicht der Tristan-Mythos nahe gebracht werden. Der Klang der Jazzrockgruppe bringt dabei als tönendes Medium der Libido eine Dimension ein, die mir seit Strawinskys Sacre für ein ganzheitliches Musikempfinden unabdingbar zu sein scheint.

Zum Buchausschnit mit vollständigem Werk-Eintrag